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...und immer wieder für eine Nacht!
11.09.23.

 


Meine alljährliche kleine Sommerpause neigt sich dem Ende und schon sitze ich wieder spontan für eine kurze Nacht am Wasser. Eine Mischung aus Sonne, Wolken, Regen und leichtem Wind begleitet mich in den nächsten Stunden.

In einer Nacht bleibt nicht viel Zeit zum entspannen und chillen. Das ist oft mehr Arbeit als Erholung. Abends die Ruten ablegen und mittags wieder raus drehen. Zwischen durch ein paar Fische drillen und versorgen, und nicht zu vergessen das ganze Geschehen fotografisch zu dokumentieren. Manchmal verfluche ich es, wäre es doch schön mal ein paar Tage an derselben Stelle zu verweilen und zwischendurch mal den ein oder anderen Fisch zu drillen. Oft bleibt diese Vorstellung aber nur Theorie. Meistens fehlt es an Zeit und es ist nur selten effektiv auf einem Platz lange auszuharren. Hat man die Fische erst mal ausgemacht und die Situation richtig eingeschätzt, verändern sie trotzdem schnell ihr Verhalten und wechseln die Standorte. Aus meinen Erfahrungen ist daher die erste Nacht meistens die erfolgreichste.

Da ich meistens für eine Nacht von Freitag auf Samstag zum Fischen komme, heißt es schon am Donnerstag Tackle packen, Futter vorbereiten und bloß nichts vergessen.

Am Freitag fahre ich gegen 16.30 Uhr den PC runter und verlasse das Büro, düse direkt zum See und kaufe auf dem Weg noch was frisches zu Essen ein.

17.30 Uhr: Einen genauen Blick über die Lage vor Ort machen. Loten, tasten, gucken, beobachten und die richtigen Entscheidungen treffen.

19.00 Uhr: Tackle schleppen, rödeln, Montagen knoten, Futter zusammen stellen, Banksticks platzieren und Ruten montieren.

20.00 Uhr: Ruten auslegen und Füttern.

21.00 Uhr: Ordnung schaffen, Essen zubereiten.

22.00 Uhr: Die Nacht nimmt Ihren Lauf...

17,5 kg

 Auf dieses Wetter ist Verlass

18,5 kg

...immer frisch!

Begegnung der unbekannten Art

Nachwuchs  

Schnelles Frühstück

 Chillen am Morgen danach

 

Um die Mittagszeit heißt es einpacken. Erholung war Mangelware, dafür sind wie immer ein paar schöne Fische im Kasten und ich fahre mit einem guten Gefühl nach Hause. Bislang gab es für mich 2011 keine One-Night-Session ohne Fisch.

Die Kunst des Fischen besteht darin aus der wenigen Zeit das optimal zu machen und auch bei schwierigen Bedingungen stets regelmäßig zu fangen. Situationen richtig eischätzen können und nicht den großen Fang aussitzen!

 

Bis dahin

Frederic

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