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The fall 2011! Lovely, effective and exceptionally
11.11.06.

Sommerfeeling im Oktober

Sturm und Regen, umherfliegende Blätter, Vogelschwärme die in den Süden ziehen! So stelle ich mir den Herbst eigentlich immer vor. Anstatt dessen liege ich vor dem Zelt bei knappen 30 Grad im Schatten. Es ist Anfang Oktober, kein Lüftchen weit und breit, Ententeich ist angesagt. Ich habe das Gefühl der Sommer will sich für sein mieses Wetter entschuldigen. Es soll mir Recht sein, solange die Fische beißen. Hatte ich doch in der Vergangenheit bei Hochdruckperioden im Herbst meistens schlechte Erfahrungen gemacht.

simply

Da der große Teil des Sees durch andere Freizeitaktivitäten nicht befischbar war, entschloss ich in einer ruhigen kleinen Bucht mein Glück zu versuchen.

Pro Nachtfotos

Der erste Fisch ließ nicht lange auf sich warten und ging noch gleich am selben Abend ans Band.

Weniger ist mehr, die kleine Fox Box reicht aus

Ruhiger Drill vom Ufer

Voraussetzung hier war, nur vom Ufer zu drillen. Unnötige Unruhe würde die Fische veranlassen die Bucht zu verlassen. Ich war mir auch nicht sicher ob das überhaupt 2 Nächte gut gehen wird.

Morning light

Trotz dem ruhigen Wetter lief es außergewöhnlich gut. Die Fische schienen noch in Sommerlaune zu sein und ließen sich dicht am Ufer und relativ flach überlisten.

Prologic C1 Carphook, ACE Boilie-Needle & SBS Garlic Pop-Up

Mittagsfisch

Wunderzeugs, der CSL Grounbait Mixer

Die Kunst des Stippens sollte man nie verlernen. Und so habe ich des Öfteren eine Matchrute oder ne Schwinge mit dabei. Es macht auch hier einfach Spaß zu sehen wie Futter funktioniert und die Fische reagieren.

Macht einfach Spaß

In diesem Fall vertrieben wir uns ein bisschen die Zeit mit der Schwinge. Nicht nur Karpfen lassen sich mit Method-Mix & Pellets anlocken, und so hatte wir reichlich Spaß an zahlreichen großen Plötzen und Rotfedern.

Scardinius erythrophthalmus

Zum Abschluss hatte ich noch einmal das Glück tagsüber drillen zu dürfen.

Fazit: 5 Fische über 15 kg :)

Casual fishing

Ein wundervolles Oktober Wochenende mit Freunden, viel Sonne und einer Menge Fisch geht zu Ende. Aber ein großes Ziel, ein großer Traum ist noch offen, und so mache ich mich doch noch in die nächsten Tag auf den Weg an ein schwieriges Gewässer.


Das eigentliche Ziel nicht aus den Augen verlieren...

Anfang des Jahres hatte ich 2 Nächte hier verbracht, aber danach erst mal das Projekt Zielfisch vertagt. Jetzt war es wieder soweit und ich wollte es wissen. Es handelt sich hier schon um ein Low-Stock Gewässer, welches noch dazu sehr schwierig zu befischen ist. Das unendlich viele Kraut und die Bestimmungen des ansässigen Vereines erfordern schon ein wenig Geschick und Mut. Auch ein Grund warum die Popularität des Sees sehr gering ist.

Es ist bewölkt und ein milder Südwestwind der auf mein Ufer weht, steigert meine Hoffnung. Aber am Ende ist es doch nur eine Ur-Brasse mit gigantischem Ausmaß, die einen Full-Run hin legt.

Nicht schön, aber selten

Ein paar Tage später komme ich wieder. Das Wetter hat sich komplett gedreht. Kühl ist es, Vollmond und frischer Ostwind dämpfen meine Hoffnungen ein wenig. Dazu muss ich noch auf eine andere Stelle ausweichen...

... ein Blick durch die Luke

...dort ist es flacher, von der Struktur her also eher ein Frühjahrs- oder Sommer-Spot. Und dort ist das Karutvorkommen besonders hoch. Mit Mühe finde ich zwei krautfreie und damit befischbare Plätze in einer Tiefe bis 2,50 Meter. Eher nicht ideal für den Herbst, zumal für die kommende Nacht Nachtfrost vorhergesagt ist. Ich präpariere beide Spots mit Method-Mix, sowie ACE-Lobworm Pellets und Boilies. Das steigert mein Vertrauen endlich wieder.

Eine Erfolgskombination: ACE Lobworm & Garlic

...gefischt als Schneemann

Corn Step Liquor

Method Mix & ACE Lobworm Pellets

Um 3.30 Uhr läuft meine rechte Rute ab. Der Drill verläuft zunächst unspektakulär. Aber nach einer viertel Stunde wird klar, dass es sich hierbei um einen größeren Fisch handelt. Es ist klirrend kalt und durch den Vollmond richtig hell. Kein Mensch weit und breit, und alles entwickelt sich langsam zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Der Fisch zieht unaufhörlich, bleibt lange tief. Alles wirkt so unreal, anders wie sonst. Sollte es tatsächlich der große Spiegler sein? Als der Riese am Ende doch über meine Netzkante rutscht, habe ich Gewissheit.

Was für ein Moment!

Ostwestfälische 27,5 kg

the real big catch :)

Ich brauche noch den ganzen darauf folgenden Tag, um das Geschehen zu realisieren. Dann erst wird mir bewusst, dass so ein Fisch aus Ostwestfalen zwar die absolute Ausnahme bleiben wird, aber zumindest für mich kein Traum mehr ist.

Autumn 2011 

Ich muss Zugeben, dieses Jahr passte einfach alles zusammen! Angefangen mit einer unvergesslichen Frankreich Session, bis hin zu zwei außergewöhnlichen Zielfischen. Durch gutes Futter, den richtigen Instinkt und ein Quäntchen Glück konnte ich alle meine Ziele für 2011 mit relativ geringem Zeitaufwand umsetzten. Diese Saison war einfach zu 100% Effektiv. Alles was jetzt noch kommt ist Bonus und mir fällt es leicht den Rest des Jahres mal was ganz neues auszuprobieren.

Zeit fängt eben doch nicht jeden Fisch…

Frederic

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